Dritte Bocholter Lesewoche - ASR Bocholt
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Dritte Bocholter Lesewoche

Bald ist es so weit!
Im November 2017, direkt nach den Herbstferien, laden die verschiedenen Schulen in Bocholt zur Dritten Bocholter Lesewoche ein!
Mit dabei sind:

  • Albert-Schweitzer-Realschule Bocholt
  • Gesamtschule Bocholt
  • Israhel-van-Meckenem Realschule Bocholt
  • Stadtbibliothek Bocholt
  • Weiterbildungskolleg Westmünsterland, Bocholt

In diesem Jahr begrüßen wir die folgenden Autoren:

Für die Klassen 5 und 6 liest Guido Kasmann

2017-RLW-KasmanDas sagt Guido Kasman über sich:
„Alles in mir und an mir ist erwachsener oder einfach älter geworden, nur ein Teil meiner Fantasie nicht, und der erzählt mir meine Geschichten.

Ich lebe in Köln, der Stadt meines Herzens, in der ich auch 1959 geboren wurde. Ich bin stolzer Vater von zwei erwachsenen Kindern, war bis 2009 Grundschullehrer und als Fachleiter für die Lehrerausbildung der Primarstufe im Fach Musik in Mönchengladbach tätig. Seit  2003 veröffentliche ich Kinderbücher. Mein erster Roman heißt „Appetit auf Blutorangen“. Seit August 2009 widme ich mich ausschließlich dem Schreiben und meinen Lesungen.
Zu meinen Romanen veranstalte ich jährlich bis zu 200 Lesungen (Erzähltheater mit Musik) in ganz Deutschland, vornehmlich vor Grundschulkindern in Schulen und Buchhandlungen. In den Lesungen erzähle, lese und musiziere ich mit den Kindern zur Thematik meiner Romane.“

2017-RLW-Blutorangen KasmannDas liest er am Dienstag vor den Klassen 5 der ASR:  Appetit auf Blutorangen

Erlebe spannende Abenteuer mit Gregor!

Stell dir vor, du sitzt in einer Geisterbahn und plötzlich taucht vor dir ein echtes Gespenst auf. Viel mehr noch, es versteckt sich bei dir und begleitet dich nach Hause, denn Tag ein, Tag aus ein Leben auf der Geisterbahn ist wirklich eintönig. Tja … genauso geht es Kathi.

Gregor von Gutenbrink aus dem Hause derer von Niederfahrenhorst auf Burg Kummerschreck spukt schon lange nicht mehr auf der Burg und jetzt ist es ihm in der Geisterbahn zu langweilig geworden! Also begleitet er Kathi heimlich mit nach Hause und bringt ordentlich Schwung in ihr Leben. Denn Gregor kann teuflisch echt Stimmen nachahmen. Manchmal ist das für Kathi ein ganz schöner Vorteil, zum Beispiel beim Fuschen in der Mathearbeit. Aber Gregor nutzt seine Fähigkeit auch, wenn es für Kathi besser wäre, er hätte nichts gesagt. So rutscht sie in so manch peinliche Situation hinein. Besonders, wenn es um Thorsten geht, denn heimlich ist Kathi ein bisschen in ihn verliebt. Und dann ist da  noch Markus, der keine Situation auslässt, um andere zu ärgern.

Für die Klassen 6 bringt er am Montag wahlweise ‚Theo‘ oder ‚Allaq‘ mit:

2017-RLW-Theo Kasman 6„Theo – das Tagebuch: Gedichte sind cool!

Theo, ein zwölfjähriger Junge, schreibt gern Gedichte zu den verschiedensten Anlässen und Themen. Ein Junge? Gedichte? Aber klar doch! Das Lese-Info-Mitmachbuch „Theo – das Tagebuch“ erzählt die Geschichte von Theo, der die Erlebnisse mit seiner Familie in lyrischen Texten verarbeitet.  Witzig, fantasievoll, oft auch emotional und einfühlsam.

Gleichzeitig werden im Buch immer wieder Informationen rund um das Gedichteschreiben eingestreut. Ob ein Tag am Strand, das Sonntagsfrühstück, Verliebtsein oder ein Sonnenuntergang mit feuchtem Hintern – Theo fällt zu allem ein Gedicht, eine Ballade oder ein Rap-Text ein.“

Oder wahlweise:

2017-RLW-Allaq-Kasman 6-2„Verfolge deine Ziele und gib niemals auf!

„Gefahr. Sie ist da. Irgendwo vor ihm. Ein Jäger kann sie spüren, bevor er sie sieht. Allaq hat seine Harpune mit beiden Händen umfasst und wartet, bis sich sein Atem beruhigt hat.“

Allaq, der Inuitjunge, ist plötzlich auf sich allein gestellt und der Gnadenlosigkeit des ewigen Eises ausgeliefert. Wenn er überleben will, muss er Menschen finden, die ihn aufnehmen. Sein Weg führt ihn durch die Eiswüste. Er kämpft gegen Walrosse, Eisbären, Schneestürme, unmenschlichen Hunger und Erschöpfung. Und vor allem kämpft er darum, nicht aufzugeben. Aber als er schneeblind wird, scheinen ihn seine letzten Kräfte zu verlassen.“

 

 

Für die Klassen 7 liest die gebürtige Bocholterin Ruth Sondermann am Dienstag in der Aula aus Cornelia Funkes ‚Herr der Diebe‘

2017-RLW-SundermannRuth Sondermann: geboren in Bocholt im Münsterland. Als staatlich anerkannte Erzieherin arbeitete sie 12 Jahre in einer Kindertagesstätte. Über die lange Zusammenarbeit mit dem Märchenmobil, eine Kreative Methode zur Suchtprävention im Rahmen von „Kinder stark machen“, kam sie zum Erzählen. 2007 absolvierte sie an der Akademie Remscheid die Ausbildung zur Geschichtenerzählerin, seitdem gibt sie öffentliche Auftritte für Kinder und Erwachsene und arbeitet als Referentin für das Geschichtenerzählen, mit dem Schwerpunkt, Erzählen für Kinder als interaktives Erlebnis und gemeinsam mit Kindern eigene Geschichten zu erfinden und gemeinsam kreative Möglichkeiten der Präsentation zu entwickeln. Im Jahr 2008 startete das Erzählprojekt Fabula Held der Akademie Remscheid. Hier hat sie als Multiplikatorin das Projekt an Grundschulen eingeführt, begleitet, Lehrer fortgebildet und betreut. Viele Schulen im Ruhrgebiet, ca. 2000 Schüler und über 150 Lehrer wurden geschult und konnten von dem Projekt profitieren.

funkeDer Herr der Diebe:

Der Herr der Diebe, das ist der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande in Venedig, die er mit dem Verkauf der Beute aus seinen Raubzügen über Wasser hält. Keiner kennt seinen Namen, seine Herkunft. Auch nicht Prosper und Bo – zwei Ausreißer, die auf der Flucht vor ihrer Tante und dem Detektiv Victor Unterschlupf bei der Bande gefunden haben. Als Victor den Kindern tatsächlich auf die Spur kommt, bringt er dadurch alle in Gefahr. Aber endgültig scheint die Gemeinschaft der Bande auseinanderzubrechen, als ein rätselhafter Auftrag die Kinder auf eine Laguneninsel führt.

 

 

Für die Klassen 8 haben am Mittwoch wir Oliver Pautsch in die Aula eingeladen. Er liest ‚Der Bruch‘

2017-RLW-PautschOliver Pautsch, 1965 in Hilden geboren, lernte in Solingen laufen, ging in Hilden zur Schule und studierte in Düsseldorf. Der Autor arbeitete und lebte mit seiner Frau und drei Kindern viele Jahre in Köln, seit März 2011 lebt die Familie wieder in Hilden.
Für das Jahr 2010 wurde ihm von seiner Heimatstadt das Amt des ersten Stadtschreibers in der Geschichte von Hilden zuerkannt. Seit 2007 engagiert sich Pautsch mit seinen Veranstaltungen für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen, hier besonders für Jungen. Ein Kernthema seiner Arbeit ist die Pubertät.

Sein Roman „Der Bruch“ über eine schwierige Vater-Sohn Beziehung wurde auf die Liste des „White Ravens 2010“ gesetzt, die Auswahlliste der Internationale Jugendbibliothek, München. Oliver Pautsch studierte an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf Germanistik und Medienwissenschaften und arbeitete parallel dazu in verschiedenen Berufen bei Film- und Fernsehproduktionen, bevor er mit dem Schreiben von Drehbüchern begann.

2017-RLW-Bruch PautschSeit 1994 arbeitet er als freier Autor von Drehbüchern, Theaterstücken und Kurzgeschichten der Gegenwartsliteratur, vornehmlich im Bereich Psychodrama, Thriller und Kriminalroman. Seit 2003 schreibt er Kriminalromane und Sachbücher, vornehmlich Jugendliteratur.

Der Kurzfilm „Ein einfacher Auftrag“ nach Oliver Pautschs Geschichte und Drehbuch wurde 1997 mit einem der begehrten Student Academy Awards der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ausgezeichnet. Außerdem arbeitet der Autor seit 1986 als Spezialist für Transporte von Klavieren und Flügeln.

Aus seinem Roman Der Bruch:

„Plötzlich ist Klaus wieder da. Der saß nämlich jahrelang im Knast, da war Sendepause. Jetzt verbringt Johannes fast jede freie Minute mit seinem Vater. Denn Klaus ist cool, so ganz anders als seine Mutter und Wolf, sein Stiefvater. Klaus packt das Leben an. Er tut, was er sagt. Und er nimmt Johannes ernst. Auch wenn er manchmal von jetzt auf gleich völlig ausrastet – auf Klaus ist Verlass. Doch ab und zu kommen Johannes Zweifel. Warum erzählt ihm sein Vater eigentlich nicht, weshalb er im Gefängnis war? Macht er immer noch krumme Geschäfte? Und was verbirgt sich in dem Zimmer, das für Johannes tabu ist? Klaus spielt doch nicht mit seinem Vertrauen, oder?“

 

 

2017-RLW-UschmannFür die Klassen 9 liest am Freitag Oliver Uschmann – das erste Mal – im Rahmen der Lesewoche! Wir sind gespannt!

Oliver Uschmann gehörte in der Schule zu den zehn sonderlichsten Sonderlingen und absolvierte seinen Zivildienst im urologischen OP eines katholischen Hospitals. Er arbeitete bei UPS, brach eine Ausbildung zum Buchhändler nach einem Tag ab, studierte Literatur und Englisch an der Ruhr-Uni Bochum und versuchte sich nebenher als Punksänger, Demonstrant und Herausgeber eines zornigen Revoluzzer-Magazins. Heute lebt er mit seiner Frau Sylvia Witt samt Katzen und Teichfischen auf dem Land und erschafft mit ihr tagtäglich neue Bücher, darunter die Romane der „Hartmut und ich“-Reihe, die „Finn“-Serie sowie Jugenddramen wie „Nicht weit vom Stamm“ und „Das Gegenteil von oben“. Außerdem hilft er als „Wortguru“ Nachwuchsautoren auf die Sprünge und schreibt regelmäßig für die Magazine GALORE, Get Addicted und Federwelt. In seiner Freizeit hat er meistens ein Gamepad in der Hand oder einen Ball am Fuß.

Und darum geht es:

2017-RLW-Gegenteil UschmannEin Coming-of-Age-Roman, der realistisch das Weltbild der heutigen Jugend wiederspiegelt und durch sympathische Charaktere, anspruchsvolle Themen und einen witzigen Schreibstil hervorsticht.

„Keine Wahl zu haben, ist nicht so schlimm. Es entlastet.“

Wäre es nicht so traurig, könnte Dennis darüber lachen: Stress zu Hause, Stress in der Schule, Stress mitMädchen – sein Leben verläuft geradezu absurd berechenbar. Doch als dann über Nacht der Nachbarsjunge verschwindet, rücken die kleinen Dramen des Alltags in den Hintergrund. Denn Dennis kommt der Verdacht, dass der Junge Opfer eines Verbrechens geworden ist. Dennis hat keine Wahl: Er beginnt, Nachforschungen anzustellen, und findet immer mehr Hinweise auf eine schreckliche Tat. Um endlich Gewissheit zu haben, wagt er sich in die Höhle des Löwen: Im Keller des Nachbarhauses kommt es zu einer Begegnung, die alles verändert.

 

 

 

2017-RLW-WulfFür die Klassen 10 präsentiert Jörn Uwe Wulf am Donnerstag in der Aula – „Unerhörtes und Niegesehenes“

Herr Wulf ist mittlerweile ein ‚alter Hase‘ und kommt zum dritten Mal nach Bocholt! Wir freuen uns wahnsinnig darüber!

Herr Wulf…ist….
Jahrgang 60, verheiratet, 2 Kinder, lebt in Ahrensburg, arbeitet seit 1991 als Erzähler.
Erzählt in ganz Deutschland Volksmärchen aus aller Welt mit Begleitmusik auf der keltischen Harfe, Erzählungen in Bibliotheken, Schulen, Kindergärten, Altenheimen, Restaurants, auf Firmenfesten, Familienfeiern und Kongressen.
Studium der Psychologie, staatl. anerk. Heilerzieher, Diplom- Sozialpädagoge, Märchenerzählen autodidaktisch gelernt,über 10.000 Erzählstunden in Nord-, West- und Ostdeutschland.
Durchführung von Seminaren, Fortbildungen zum Erzählen und zur Arbeit mit Volksmärchen für Lehrer und Erzieher.Schon seine mutmaßlichen Vorfahren erzählten Märchen. Erzähl-Gene wurden Wulf in die Wiegegelegt. Sein Großvater mütterlicherseits, Herbert Schmidt, sammelte Sagen von der Insel Rügen und gab sie 1924 erstmals als Bändchen heraus und in Altenkrempe in Holstein erzählte schon um 1910 einer seiner Vorfahren väterlicherseits Geschichten.

Mit seinen „Großen Geschichten“ belebt Jörn-Uwe Wulf die alte Tradition des Erzählens. Er spricht seine Geschichten frei, ohne Buch vor Augen oder Knopf im Ohr. Die Geschichten sind in ihm lebendig, der Hörer nimmt sie als eigene innere Bilder wahr. Jörn-Uwe Wulf schafft aus überlieferten Schrifteneinzigartige neue Texte für Erwachsene. Seine über tausendbändige Märchenbibliothek ist die Quelle aus der sich der Strom seiner Erzählungen speist. Die meisten „ Großen Geschichten“ haben ein Leitthema, bestehen aus einer Rahmenerzählung und mehreren kleinen Geschichten aus aller Welt.

(Text und Bildauswahl: Frau Cramer)

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