Medienscouts präsentieren Wissenswertes : Handy aus den Augen, aus dem Sinn?
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Medienscouts präsentieren Wissenswertes : Handy aus den Augen, aus dem Sinn?

Medienscouts logo„Wie tickt der Mensch?

P.M. stellt Experimente der Psychologie vor. Bevor Sie die Lösung lesen:
Überlegen Sie selbst und testen Sie Ihren Menschenverstand!

Handy: Aus den Augen, aus dem Sinn?
Mancher braucht die ständige Nähe zu seinem Smartphone. Hat das vielleicht Auswirkungen auf das Gehirn? Für eine US-amerikanische Studie wurden drei Gruppen ausgewählt:
Die erste Gruppe legte ihre Handys neben sich auf den Tisch, die zweite steckte es weg (Jacke oder Tasche), und die dritte ließ es in einem anderen Raum zurück. Anschließend absolvierten alle Teilnehmer einen Test, der ihr Denkvermögen prüfte.
Wählen Sie die richtige Antwort:
A: Am besten schnitten diejenigen ab, deren Smartphone im anderen Raum lag, am schlechtesten jene, die ihr Handy sichtbar neben sich hatten.
B: Die besten Testwerte entstanden mit dem Handy auf dem Tisch – aber Display nach unten und stumm geschaltet.
C: Entscheidend war allein, ob das Handy ausgeschaltet war: In diesem Fall gab es die höchsten kognitiven Leistungen.

Das Experiment der Universität Texas ergab: Ob ein Handy an- oder aus- oder stumm geschaltet war oder umgedreht auf dem Tisch lag, war nicht entscheidend. Sobald es sich in Reichweite befand, lenkte es offenbar ab, so dass ein Teil der Gehirnkapazitäten sich unbewusst auf die Anwesenheit ausrichtete (richtig ist also Antwort A). Die Teilnehmer glaubten, dass die Handyposition keinen Einfluss auf den Test gehabt habe. Wer zuvor angegeben hatte, als eifriger Nutzer vom Handy sehr abhängig zu sein, schnitt beim Test besonders schlecht ab.“

Quelle: P.M., Ausgabe 11/2017, S.13

Text und Idee: Herr Grünewald

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